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Neurochirurgie in Deutschland Probleme bereiteten dabei die Räumlichkeiten für diese Klinik: Auf dem eigentlichen Kliniksgelände der Charité stand kein freier Raum zur Verfügung, allerdings gab es bereits zwei etablierte Kliniken außerhalb der Charité, deren vormalige Leiter große Erfahrung auf dem Gebiet der Neurochirurgie hatten: Das zum DRK gehörende Augustahospital in der Scharnhorststraße 3 mit dem Krause-Nachfolger Emil Heymann und die III. Universitätsklinik (Moabit, seit 1920) mit Moritz Borchardt. Beide waren Juden und wurden 1933 (Borchardt) bzw. 1935 (Heymann) ihrer Posten enthoben und aus ihren Kliniken entlassen. Tönnis wurden schließlich Räumlichkeiten in der Klinik am Hansaplatz angeboten und die Klinik dort auch etabliert. Diese Klinik stellte bis zum Ende des 2. Weltkrieges die erste und einzige selbständige Klink für Neurochirurgie dar. Sukzessive kamen dann ab 1934 in Deutschland weitere neurochirurgische Kliniken hinzu, die jedoch oft nicht selbständig waren, sondern deren Leiter noch unter dem Dach der jeweiligen Allgemeinchirurgischen Kliniken neurochirurgisch tätig waren. Sie haben sich aber fast ausnahmslos bei Tönnis in Würzburg aus- und fortgebildet. Zu nennen sind u.a.: Erich Fischer-Brügge (Münster, ab 1938), Peter Röttgen (Bonn, ab 1937), Gerhard Okonek (Göttingen, ab 1937), Traugott Riechert (Frankfurt am Main, ab 1936), Gerhard Häussler (Hamburg, ab 1938). |
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